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	<title>Kleinleins Klartext &#8211; mathconcepts &#8211; Axel Kleinlein</title>
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	<title>Kleinleins Klartext &#8211; mathconcepts &#8211; Axel Kleinlein</title>
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		<title>Die leidigen Lebenserwartungen und wie Hermann der Cherusker unser Rentensystem stabilisierte</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/lebenserwartung-und-die-schlacht-vom-teutoburger-wald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade ging es mal wieder durch die Presse. Unsere Lebenserwartung steigt! Das statistische Bundesamt hat für Neugeborene Mädchen eine Lebenserwartung von 83,6 Jahren und für Buben von 79,1 Jahren ermittelt. Ziemlicher Quatsch. Denn das, was die Statistiker in Wiesbaden errechnen, &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Gerade ging es mal wieder durch die Presse. Unsere Lebenserwartung steigt! Das statistische Bundesamt hat für Neugeborene Mädchen eine Lebenserwartung von 83,6 Jahren und für Buben von 79,1 Jahren ermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziemlicher Quatsch. Denn das, was die Statistiker in Wiesbaden errechnen, ist eine sogenannt Periodentafel. Die wirft die Sterbewahrscheinlichkeiten unterschiedlicher Jahrgänge durcheinander. Genauer: Die Sterbewahrscheinlichkeit des Jahrgangs 2025 geht für die Neugeborenen ein, der Jahrgang 1966 bestimmt die Sterbewahrscheinlichkeit der 60-Jährigen und die vor hundert Jahren Geborenen prägen die Todesfallwahrscheinlichkeit der 100-jährigen in dieser Tafel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So eine Periodentafel sagt dann nichts über die Lebenserwartung eines bestimmten Jahrgangs aus, sondern ist eine Mischung aus allen möglichen Generationen. So eine Tafel ist spannend für wissenschaftliche Untersuchungen aber nicht anwendbar für konkrete Prognosen &#8211; ähnlich wie die Ergebnisse der Klimaforscher zwar etwas über die Klimaentwicklung aussagen aber eben keine Wettervorhersage fürs nächste Wochenende ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aber andere Forschungsergebnisse in Sachen Langlebigkeit jüngst zeigen: Wer heute in Deutschland in einem Gebiet wohnt das, früher von den Römern besetzt war (vor ca. 2.000 Jahren!), hat heute eine spürbar längere Lebenserwartung als diejenigen die auf ehemals germanischem Gebiet leben!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man stelle sich vor, Hermann der Cherusker hätte damals gegen Varus im Teutoburger Wald verloren und die Römer hätten wirklich Germanien erobert: Dann würden nicht nur Baden-Württemberger und Rheinanrheiner vom Lebenserwartungsboost der Römer profitieren. Bundesweit wäre die Lebenserwartung spürbar höher!  Dann würde das mit den Renten noch enger werden und wir müssten vermutlich ein Jahr länger arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Varus hat verloren, die Lebenserwartung in weiten Teilen Deutschlands ist nicht so stark gestiegen und Dank des Cheruskers blieb den Germanen und ihren Nachfahren die höhere Lebenserwartung erspart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So hat die Schlacht am Teutoburger Wald unser Rentensystem gestärkt. Danke, Hermann! 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veröffentlichung von Destatis: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_236_12621.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_236_12621.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie: <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666622725000012" target="_blank" rel="noopener">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666622725000012</a></p>
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		<title>Die aufgewärmte Wurst</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/aufgewaermte-wurst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:39:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich soll man keine alten Würste aufwärmen. Aber diesmal muss ich es leider. Es gab nämlich zum Teil schon geradezu emotionale Reaktionen auf die Ankündigung, dass ich zusammen mit Rechtsanwalt Dr. Gernot Stenger Rürup-Kunden aus dem Vertrag helfen möchte. Da &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich soll man keine alten Würste aufwärmen. Aber diesmal muss ich es leider. Es gab nämlich zum Teil schon geradezu emotionale Reaktionen auf die Ankündigung, dass ich zusammen mit Rechtsanwalt Dr. Gernot Stenger Rürup-Kunden aus dem Vertrag helfen möchte. Da war etwa die Rede davon, dass wir pauschal alle Rürup-Renten (oder Basis-Renten wie sie auch genannt werden) als „unnütz“ bezeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das pauschal so einfach wäre, dann wäre die Welt ganz einfach, nur schwarz-weiß. Ist sie aber nicht. Die Welt ist bunt. Deswegen muss man jeden einzelnen Vertrag gesondert prüfen: Nachrechnen, das Kleingedruckte lesen und immer wieder auch die Geschäftsberichte der Versicherer studieren. Nur mit einer individuellen Prüfung klappt das. Pauschal „fehlender Kundennutzen“? Nein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hören wir, dass wir falsch liegen würden, wenn wir eine gute Rendite und noch mehr für einen Kundennutzen fordern. Denn eine fehlende Rendite könne durch andere Aspekte des Vertrages „ersetzt“ werden. Ganz nach der Devise: „Die Rente ist mies, aber hast du ja einen netten Berater gehabt!“. Aber so klappt das nicht. Damit ein Vertrag Kundennutzen hat muss der Vertrag sowohl genügende Rente bringen (also genügend Rendite) UND er muss zum Kunden passen (also zum Zielmarkt) UND er muss verständlich genug sein (also hinreichende Transparenz).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt die alte Wurst ins Spiel. Denn diese Diskussion ist alles andere als neu. Vor gut einem Jahr habe ich genau dieses Thema schon mal aufgegriffen und Rentenversicherungen mit Würsten verglichen (einfach mal einen Blick in die alte Kolumne werfen! Viel Spaß dabei!).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Würsten gilt: Wenn der&nbsp;Fleischereifachverkäufer nett ist, gleicht das nicht aus, wenn in der Wurst Gammelfleisch steckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso gilt bei Rürup-Rente: Eine gute Beratung kann keine überhöhten Kosten mit schlechter Rendite ausgleichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Link zur „Wurstkolumne“ auf <a href="https://www.linkedin.com/posts/axel-kleinlein-5315261b8_kundennutzen-bei-w%C3%BCrsten-und-versicherungen-activity-7270398932046725120-YLHE?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop&amp;rcm=ACoAADKfiXUBah_pdCkORB9iiN7Fcv8ZxFzZinE" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Link zur „Wurstkolumne“ hier auf www.axelkleinlein.de : <a href="https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/kundennutzen-bei-wuersten-und-versicherungen/">&#8222;Kundennutzen bei Würsten&#8220;</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rente? Die meisten Versicherer können das nicht so richtig</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/rente-koennen-die-versicherer-nicht-richtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 07:50:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[Letzte Woche, auf der Tagung des iff in Hamburg, musste ich einem CDU-Politiker lauschen, der sich zur Rente äußerte. Dabei behauptete er, wer in die gesetzliche Rente einzahlen würde, müsste später „in die Röhre“ schauen. Darauf angesprochen, hat er hat &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche, auf der Tagung des iff in Hamburg, musste ich einem CDU-Politiker lauschen, der sich zur Rente äußerte. Dabei behauptete er, wer in die gesetzliche Rente einzahlen würde, müsste später „in die Röhre“ schauen. Darauf angesprochen, hat er hat diese Aussage dann etwas relativiert. Er wolle ja nur deutlich machen, dass die Bürger mehr in kapitalgedeckte Lösungen investieren sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kapitalgedeckte Renten dürfen in Deutschland nur von Versicherern angeboten werden. Deshalb meinen viele, dass gerade die Versicherer viel Expertise im Geschäft mit der Verrentung haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neue Untersuchung der Aufsichtsbehörde BaFin zeigt nun aber: Mehr als die Hälfte der Unternehmen beherrschen das Geschäft so schlecht, dass die Kunden keine Risikoüberschüsse im Rentenbezug bekommen. Kurz zur Einordnung: Die Versicherer kalkulieren eigentlich zu vorsichtig, erzielen deswegen Überschüsse und dann sollen die Kunden davon auch etwas abbekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Grund, warum der Großteil der Branche die Rentenkunden bei den Risikoüberschüssen leer ausgehen lassen: Sie haben sich in der Vergangenheit verkalkuliert, sie haben „bei älteren Tarifen den weiteren Anstieg der Lebenserwartung unterschätzt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptteil der Branche (welche Unternehmen genau, das verrät die BaFin nicht) hatte also das Rentengeschäft in den letzten Jahrzehnten nicht richtig im Griff. Die wahren Rentenexperten sind daher eher woanders zu suchen sind als bei der Assekuranz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer in Sachen Rente in die Röhre schaut, der hat also vermutlich einen privaten Vertrag bei einem Lebensversicherer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Kapitaldeckung ist in Ordnung, sollte aber von denen gemacht werden, die ihr Geschäft beherrschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PPS: Ob das überhaupt so rechtens ist, die Risikoüberschüsse wegen des Kalkulationsfehlers zu kürzen, bezweifle ich auch (siehe auch BGH IV ZR 102/06).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund: <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2026/fa_bj_260619_kundennutzen_lebensversicherung.html?nn=154268" target="_blank" rel="noopener">Die Untersuchung der BaFin</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rentenreform braucht Transparenz – sonst gehen Beitragszahlungen für Rentengeschenke drauf</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/automatisch-gespeicherter-entwurf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzliche Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenreform]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[versicherungsfremde Leistungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bald kommt der Showdown. Die Rentenkommission wird in wenigen Tagen ihre Entwürfe für die Rentenreform vorstellen. Es geht um viele Milliarden. Die Grundidee bei der gesetzlichen Rente: Wer heute einzahlt, der finanziert die Renten der heutigen Rentner. Dafür bekommt der &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bald kommt der Showdown. Die Rentenkommission wird in wenigen Tagen ihre Entwürfe für die Rentenreform vorstellen. Es geht um viele Milliarden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundidee bei der gesetzlichen Rente: Wer heute einzahlt, der finanziert die Renten der heutigen Rentner. Dafür bekommt der Einzahler Rentenpunkte, die später in Rente umgerechnet werden. Und diese Rente wird dann von den zukünftigen Beitragszahlern finanziert. Das nennt man Umlagesystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben aber kein reines Umlagesystem. Manche Rentner bekommen Geld, für das sie nichts eingezahlt haben, die sogenannten „versicherungsfremden Leistungen“ – böse Zungen reden von Rentengeschenken. Dazu gehören etwa Mütterrenten, die Rente ab 63…. Zum Ausgleich dafür überweist der Bund dann Steuergelder an die Rentenversicherung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das funktioniert, müssten Mathematiker in den Büros der Rentenversicherung ausrechnen, was diese „versicherungsfremden Leistungen“ jedes Jahr eigentlich kosten. Dann bekäme der Finanzminister die Rechnung, um zu überweisen und alles würde passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist aber nicht so. Niemand weiß genau, was die versicherungsfremden Leistungen tatsächlich kosten. Womöglich sind sie viel teurer als das, was der Bund als Steuerzuschuss zahlt – manche schätzen hier einen kleinen Fehlbetrag, manche 40 Milliarden. Wer heute Beiträge zahlt, muss dann deutlich mehr abdrücken als notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer dieses System reformieren will, sollte also wissen, für welche Leistungen die Beitragszahler aufkommen sollten und für welche die Steuerzahler. Versuche, hier Klarheit zu bekommen, wurden aber immer wieder abgeschmettert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine überzeugende Reform bedarf es daher Transparenz: Wir brauchen „Preisschilder“ für die versicherungsfremden Leistungen. Erst dann kann man wirklich losdiskutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Ich finde es gut, wenn zum Beispiel Mütter eine extra Rente bekommen sollen. Dann sollte die Mütterrente aber über Steuern finanziert werden und nicht über Beiträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund zur Unklarheit der Kosten für versicherungsfremde Leistungen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/794782/WD-6-077-20-pdf.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.bundestag.de/resource/blob/794782/WD-6-077-20-pdf.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/437624/634baef7575ec97bc241976afb1168e4/WD-6-085-16-pdf-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.bundestag.de/resource/blob/437624/634baef7575ec97bc241976afb1168e4/WD-6-085-16-pdf-data.pdf</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Einschätzung zum Fehlbetrag</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=16426" target="_blank" rel="noopener">https://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=16426</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich sind das alles Meinungen der jeweiligen Autoren und nicht unbedingt meine Meinung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Uhr tickt für das staatliche Altersvorsorgedepot</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/die-uhr-tickt-fuer-das-staatliche-altersvorsorgedepot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 09:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war eine Überraschung als die Regierung die Renovierung der geförderten Altersvorsorge vorstellte: Ab Januar 2027 soll es auch ein staatlich organisiertes Altersvorsorgedepot geben &#8211; schon in gut 200 Tagen! Das ist nicht viel Zeit. Dann sollen Bürgerinnen und Bürger &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es war eine Überraschung als die Regierung die Renovierung der geförderten Altersvorsorge vorstellte: Ab Januar 2027 soll es auch ein staatlich organisiertes Altersvorsorgedepot geben &#8211; schon in gut 200 Tagen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nicht viel Zeit. Dann sollen Bürgerinnen und Bürger kostengünstig für die Altersvorsorge in Fonds investieren können. Und das irgendwie von staatlicher Seite organisiert, in Konkurrenz zu Versicherungen und Fondsgesellschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das genau ausschauen soll, weiß noch niemand. Wichtige Spielregeln sind nämlich noch nicht bekannt. Es fehlt noch eine Verordnung. Die ist schon angekündigt, liegt aber noch nicht vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorfeld haben Verbraucherschützerinnen, Politiker und Lobbyisten viel über die Kapitalanlage diskutiert. Preiswert soll das sein! Klingt gut. Aber das finde ich eigentlich nicht so spannend. Denn richtig kompliziert und teuer ist stattdessen die Verwaltung der Verträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das staatliche Angebot muss diese Verwaltung teuer einkaufen oder neu von Null an aufbauen. Und das darf nicht einfach so mit Steuermitteln finanziert werden &#8211; es muss ja eine faire Konkurrenz mit Versicherungen und Fondsgesellschaften geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht gibt es aber eine Lösung, die alle Angebote günstiger machen könnte. Denn wir haben mit der Zulagenstelle eine staatliche Behörde, die diese Verträge sowieso schon verwaltet und Erfahrungen mit der Zulagenmechanik hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wäre es denn, wenn wir die Zulagenstelle verstärken und sie dann allen Anbietern gegen Entgelt die vollständige Verwaltung der Verträge anbietet?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kann das staatliche Angebot schnell loslegen und auch Versicherungen und Fondsgesellschaften hätten eine kostengünstige Möglichkeit für die Verwaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Null auf das staatliche Angebot aufzusetzen, wird ansonsten ziemlich schwierig. 200 Tage vergehen schnell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Die Frage nach dem Vertrieb des staatlichen Angebotes bliebe dann noch immer ungeklärt. Aber das ist eine andere Diskussion.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fondsgebundene Mogelpackung – Risiko für Kunden und Vermittler</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/fondsgebundene-mogelpackung-risiko-fuer-kunden-und-vermittler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 12:27:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist bitter, wenn ich mit manchen Bekannten über deren Altersvorsorge spreche. „Ja, ich weiß, Axel, Lebensversicherung ist legaler Betrug. Deswegen setze ich auf Fonds und ETFs!“ höre ich oft. Bei meiner Nachfrage, was sie genau machen, werden sie wortkarger. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist bitter, wenn ich mit manchen Bekannten über deren Altersvorsorge spreche. „Ja, ich weiß, Axel, Lebensversicherung ist legaler Betrug. Deswegen setze ich auf Fonds und ETFs!“ höre ich oft. Bei meiner Nachfrage, was sie genau machen, werden sie wortkarger. „Das hat mir ein Bekannter empfohlen. Was das genau ist, weiß ich nicht. Ich habe da in so einen Index investiert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Begriff „Index“ fällt, werde ich stutzig. Wer denn der Vertragspartner sei? Dann fällt oft der Namen eines Versicherers. „Aber das ist keine Lebensversicherung, das ist mit Fonds!“ soll ich dann beschwichtigt werden. Aber stimmt das?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerne werden inzwischen Indexpolicen, hybride Tarife oder die „neue Klassik“ als Fondsanlage verkauft. Was die meisten dieser Angebote verbindet: Es wird mit „Fonds“ geworben, tatsächlich landet aber fast alles im klassischen Deckungsstock und nur wenig im Fonds oder ETF. Stattdessen wird also die alte, klassische Lebensversicherung verkauft – wer da an Mogelpackung denkt, liegt dann nicht falsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Wenn ein Versicherer mit der klassischen Anlage gut arbeitet, kann das (theoretisch) auch gut für den Kunden sein. Was aber schlecht für die Versicherten ist: Kaum einer hat die Chance zu verstehen, dass zwar Fonds draufsteht, aber eben keine echte Fondsanlage dahintersteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kunde kann bei solchen irreführenden Informationen keine Entscheidung „in voller Kenntnis der Sachlage“ treffen, wenn er den Vertrag unterschreibt. Das muss er aber können, zumindest seit Februar 2019 &#8211; nach den Regeln der IDD.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, da fehlt dann eine hinreichende Transparenz und damit auch der Kundennutzen. Manche Juristen sagen, dass der Vertrag dann womöglich rückabgewickelt werden kann …</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Dumm, wenn ein Vermittler so was als „Fondsanlage“ verkauft hat. Denn dann steht er womöglich schon tief in der Beraterhaftungsfalle und weiß es noch gar nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn der Chefideologe des BVK mal loslegt…</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/wenn-der-chefideologe-des-bvk-mal-loslegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 14:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[… dann schlägt er um sich. Jetzt keilt er mal wieder gegen mich und wirft mir vor, dass ich überhöhte Abschlusskosten kritisiere, um seinen Berufsstand zu diskreditieren. Dabei bezieht er sich auf die aktuelle Diskussion rund um den Kostendeckel und &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">… dann schlägt er um sich. Jetzt keilt er mal wieder gegen mich und wirft mir vor, dass ich überhöhte Abschlusskosten kritisiere, um seinen Berufsstand zu diskreditieren. Dabei bezieht er sich auf die aktuelle Diskussion rund um den Kostendeckel und das vermeintliche Zillmerverbot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich in dieser Diskussion rund um das Altersvorsorgereformgesetz in keiner meiner Pressemitteilungen über zu hohe Abschlusskosten echauffiert. Das hat er erfunden. Es klingt aber halt so schön, das zu behaupten. Das passt in das einfache Schwarz-Weiß-Weltbild eines BVK-Chefideologen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritik an hohen Abschlusskosten ist für ihn auch gleichbedeutend mit einer Kritik an hohen Provisionen. Mehr als einmal habe ich versucht, diesem Herrn den Unterschied zwischen Abschlusskosten und Provisionen zu erklären. Das eine ist das, was die Kunden tatsächlich zahlen und das andere, was der Vermittler bekommt. Nicht immer das gleiche. Aber das ist für ihn anscheinend zu kompliziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für ihn ist es auch logisch, dass jede Kritik an überhöhten Abschlusskosten nur ein Ziel hat: Es würde darum gehen, die Versicherungsvermittler in den Schmutz zu ziehen. Dass es bei einer Kritik an hohen Kosten eigentlich um bessere Produkte geht, das ist jenseits seiner Vorstellungskraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Chefideologe des BVK ist auch sonst gerne mit starken Worten unterwegs. So beschimpfte er etwa das letzte EU-Parlament mehrfach ausdrücklich als „linksversifft“ – Respekt vor einem gewählten Parlament hat er nicht. Ich bin dann gerne auch Opfer seiner Anfeindung und sehe mich als Demokrat im Lager des EU-Parlaments.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Herr Heinz als Chefideologe des BVK seiner Sache einen guten Dienst erweist? Ob alle Mitglieder des BVK solches Schwarz-Weiß-Denken und Hate-Speech schätzen? Ich habe Zweifel…</p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Übrigens mache ich mich nicht für ein Provisionsverbot stark, sondern für einen Provisionsdeckel. Ideologisch verbohrt ist was anderes&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund: <a href="https://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/warum-gdv-und-vermittlerverbaende-ein-zillmerverbot-kritisch-bewerten-155165.php" target="_blank" rel="noopener">Warum GDV und Vermittlerverbände ein Zillmerverbot kritisch bewerten &#8211; VersicherungsJournal Deutschland</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum ersten Advent ein Gedicht zum &#8222;Rentenkompromiss&#8220;:</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/zum-ersten-advent-ein-gedicht-zum-rentenkompromiss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 11:20:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach der Wahl heißt&#8217;s reformieren, die Rente soll sich neu sortieren! Wie? Der Kanzler noch nicht weiß, drum gründet er ‘nen Arbeitskreis. Sind dort Ergebnisse nur Hohn, dann gibt&#8217;s ‘ne Renten Kommission. Dort diskutiert manch Demagog&#8216;, neu hilft:  der Renten-Dialog. &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach der Wahl heißt&#8217;s reformieren, die Rente soll sich neu sortieren!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie? Der Kanzler noch nicht weiß, drum gründet er ‘nen Arbeitskreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind dort Ergebnisse nur Hohn, dann gibt&#8217;s ‘ne Renten Kommission.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort diskutiert manch Demagog&#8216;, neu hilft:  der Renten-Dialog.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist auch der dem Kanzler schnuppe, so gründet der ‘ne Fokusgruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es diskutieren alle viel und haben schließlich nur ein Ziel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn haben alle sich gequält, Entscheidung? Nein! Denn nur eins zählt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt wird zum Lohn nun neu gewählt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nach der Wahl heisst&#8217;s reformieren, die Rente soll sich neu sortieren</p>



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		<title>Die Verschleppter-Start-Corona-Früh-Start-Rente</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/die-verschleppter-start-corona-frueh-start-rente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich finde ich die Idee ja richtig: Die Frühstart-Rente. Alle Kinder zwischen 6 und 18 sollen pro Monat zehn Euro bekommen und damit einen kleinen Grundstock zum Sparen für die Altersvorsorge aufbauen. Und das soll auch schon nächstes Jahr losgehen. &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich finde ich die Idee ja richtig: Die Frühstart-Rente. Alle Kinder zwischen 6 und 18 sollen pro Monat zehn Euro bekommen und damit einen kleinen Grundstock zum Sparen für die Altersvorsorge aufbauen. Und das soll auch schon nächstes Jahr losgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Frühstart“ soll das heißen, weil die Kinder ja sehr jung, also sehr früh mit dem Sparen beginnen sollen. Ein Problem dabei: Nicht alle Kinder sollen da mitmachen. Es sollen nur die Kinder davon profitieren, die nach 2019 geboren sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders ausgedrückt: Wer noch in eine Welt ohne Corona-Virus geboren wurde, der geht leer aus. Also geht es um eine Corona-Früh-Start-Rente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und somit schleppt sich die Förderung der Früh-Start-Rente umso länger hin, je älter die Altersgruppe ist: Die 6-jährigen bekommen schon 2026 die Förderung, die 10-jährigen dann ab 2030 und die 18-jährigen erst ab 2038. Damit mutiert das Projekt leider für viele zur „Verschleppter-Start-Corona-Frühstart-Rente“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die funktioniert dann aber nur wirklich ab 2038, wenn sich nicht zufällig eine Regierung in der Zwischenzeit etwas Neues einfallen lässt und die Verschleppter-Start-Corona-Frühstart-Rente umarbeitet! Vorstellen kann ich mir das recht gut. Denn wenn es um die Rente geht, sind Politikerinnen und Politiker schnell dabei viel zu diskutieren und alles noch komplizierter zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit: Wenn die Frühstart-Rente ein Erfolg werden soll, dann sollte sie auch früh starten, für alle Altersgruppen ohne eine lange Übergangszeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wäre doch toll, wenn die Frühstart-Rente schon früh starten würde! Oder?</p>
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		<title>Rettet die Riester-Renten-Reform!</title>
		<link>https://www.axelkleinlein.de/aktuelles/kleinleins-klartext/rettet-die-riester-renten-reform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Axel Kleinlein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 10:55:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinleins Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[Letzte Woche gab es eine gute Nachricht: Am 17. Dezember soll die Riester-Renten-Reform von unserem Bundeskanzler und den Ministerinnen und Ministern im Kabinett beschlossen werden. Und jetzt: Arbeitsministerin Bärbel Bas kündigt an, dass entweder alle sechs Renten-Themen zusammen beschlossen werden &#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche gab es eine gute Nachricht: Am 17. Dezember soll die Riester-Renten-Reform von unserem Bundeskanzler und den Ministerinnen und Ministern im Kabinett beschlossen werden. Und jetzt: Arbeitsministerin Bärbel Bas kündigt an, dass entweder alle sechs Renten-Themen zusammen beschlossen werden sollen oder gar keines. Die Riester-Renten-Reform soll also nur kommen, wenn das was „fest vereinbart“ sei, auch so komme &#8211; so Bas in der FAZ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Haltelinie“ und das „Rentenniveau“ sollen laut Bas unverrückt bleiben. Aus mathematischer Sicht ist das Unfug. Denn auf Dauer müssen wir mindestens einen der folgenden drei Parameter ändern: Die Rentenleistung muss sinken, die Beiträge müssen steigen oder der Rentenbeginn muss verschoben werden. Aber all das soll festgeschrieben werden, hört man von Frau Bas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann die ausgeweitete Mütterrente: Die setzt die gesetzliche Rente erst recht unter Druck und muss mit Milliarden aus Steuern finanziert werden. Sollen wir wirklich diese Kröte schlucken, nur damit wir eine Riester-Renten-Reform bekommen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Aktivrente gibt es auch Diskussionsbedarf. Können wir uns die Steuerausfälle leisten? Sollten nicht auch Selbständige einbezogen werden? Immerhin, bei den Betriebsrenten sind wir anscheinend schon auf einem guten Weg. Diese Reform ist vermutlich nicht der große Gamechanger, ziemlich technisch und kompliziert, aber immerhin etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Frühstartrente gibt es mittlerweile ein zentrales Problem: Nach aktuellen Überlegungen sollen erst ab 2038 (!) alle Kinder zwischen 6 und 18 davon profitieren. Der große Wurf ist das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders bei der Riester-Renten-Reform: In der Endphase der Ampel-Koalition hat sie einen Entwurf vorgelegt, der vielversprechend ist und von vielen Seiten als gut bewertet wurde &#8211; auch in der CDU. Diesen Entwurf kann man doch jetzt einfach einbringen und umsetzen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Riester-Renten-Reform wäre endlich mal ein positives Signal in Richtung gestärkter Altersvorsorge. Das wäre endlich ein Erfolg in der Rentendebatte!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Conclusio: Die Reform der Riester-Rente sollte nicht im KleinKlein der anderen Reformen zerrieben werden – meint Kleinlein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stand 19.11.2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ankündigung des Kabinettbeschlusses:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/fruehstart-rente-eckpunkte-100.html" target="_blank" rel="noopener">Frühstart-Rente vorerst nur für 6-Jährige | tagesschau.de</a></p>
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